Fussball
  Entstehung des Fußballs:
 
 

FUSSBALLGESCHICHTE
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Fußball gehört zu den populärsten Sportarten der Welt. Besonders in Europa und Südamerika ist Fußball die Nummer eins auf der Beliebtheitsskala. Auch in Afrika und Asien hat die Begeisterung für den Fußball in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland haben sich 197 nationale Fußballverbände zur Qualifikationsrunde angemeldet. Doch die Geschichte des Fußballs beginnt schon vor Tausenden von Jahren.

Die frühen Anfänge in China und Japan


Wissenschaftler datieren die ersten Formen des Fußballs ins 3. Jahrhundert vor Christus. Im Rahmen der militärischen Ausbildung wurde in China ein Ballspiel praktiziert, bei dem eine mit Federn gefüllte Lederkugel in ein etwa 40 cm großes Netz befördert werden musste.
In der Zeit von 200 v.Chr. bis etwa 600 n.Chr. erreichte das Fußballspiel den Höhepunkt seiner Beliebtheit in China. Es wurde zu einem beliebten Unterhaltungssport mit zahlreichen Zuschauern. Die ersten Regeln wurden festgelegt und der luftgefüllte Ball wurde erfunden. Im Jahre 900 n.Chr. geriet das Spiel in China aber wieder in Vergessenheit.
Allerdings tauchte das Fußballspiel wieder im 8. Jahrhundert bei den Nachbarn in Japan auf. Unter dem Namen "Kemari" wurde zu besonderen kultischen Veranstaltungen Fußball im Tempelbezirk zelebriert. Ziel des Spiels war es, den Ball mit geschickten Fußstößen solange wie möglich in der Luft zu halten.

Antike und Mittelalter


Bei den Griechen und Römern wurde das Fußballspiel wieder zur militärischen Körperertüchtigung eingesetzt. Der griechische Philosoph Platon sprach damals von der "Sphairomachia", der sogenannten "Ballschlacht", was auf eine recht raue Spielweise schließen lässt.
Vermutlich übernahmen die Römer von den Spartanern später den Fußballsport. Das sogenannte "Harpastum" glich aber sicherlich mehr dem heutigen "American Football". Auch auf dem amerikanischen Kontinent gab es bei den Mayas und Azteken zahlreiche fußballähnliche Ballspiele.
Im Mittelalter wurde Italien zum Mittelpunkt des Fußballspiels. Unter dem Namen "giuoco del calcio" begeisterte es die Massen. So wurden in Florenz auf dem Kirchplatz Fußballspiele ausgetragen, bei dem zwei Zelte als Tore dienten. Jede Mannschaft bestand aus 27 Spielern. Es gab einen Torwart, der den Ball festhalten durfte und ein Schiedsrichter beobachtete das Treiben.

England, das Mutterland des modernen Fußballs


Auf ihren Eroberungszügen brachten die Römer das Fußballspiel auch nach Britannien. Heutzutage gilt die britische Insel als die Geburtsstätte des heutigen Fußballs. Mitte des 19. Jahrhunderts trennten sich die Ballspiele "Rugby" und "Fußball" von einander. 1863 gründete sich in London der erste Fußballverband der Welt, die englische "Football Association" (FA). Acht Jahre später entstand die "Rugby Football Union" (RFU). Während der ersten Sitzugen der FA erarbeiteten deren Mitglieder die ersten reinen Fußballregeln. Witzigerweise mussten die Spieler damals Mützen tragen und Hosen, die über die Knie reichten. In den nächsten Jahren verfeinerte sich das sportliche Regelwerk. In der Saison 1871/72 wurde dann zum ersten Mal der "Englische Pokal", der FA Cup, ausgespielt. Das erste Finale gewann der Wanderers FC mit 1:0 gegen die Royal Engineers.

Deutschland und das runde Leder


Nach der Gründung des ersten Fußballverbands in England, zogen Schottland, Irland und Wales bald nach. Auf dem Festland waren die Niederlande und Dänemark die ersten Länder, die 1889 nationale Verbände gründeten. Deutschland folgte im Jahre 1890. Im Endspiel der ersten offiziellen Fußballmeisterschaft des Deutschen Reiches gewinnt der VfB Leipzig gegen den DFC Prag mit 7:2. Das Spiel wurde in Hamburg vor rund 2000 begeisterten Zuschauern ausgetragen.
1905 tritt der Deutsche Fußballbund dem Fußball-Weltverband (FIFA) bei.

Die erste Weltmeisterschaft wurde 1930 in Uruguay ausgespielt. Lediglich 13 Nationen hatten für dieses Turnier gemeldet. Die Deutschen nahmen aus Kostengründen nicht teil. Der Fußballsport wurde in den nächsten Jahren immer beliebter. Mit den Massenmedien, besonders dem Fernsehen, stieg auch das Interesse am Weltfußball. Bei der Weltmeisterschaft 2002 hatten 198 Verbände ein Team gemeldet. Auch für die WM 2006 in Deutschland ist die Zahl mit 197 nationalen Fußballverbänden beeindruckend hoch.

 
 
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